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PRESSE Buchinfo

 

Honoré de Balzac

Von Edelfedern, Phrasendreschern und Schmierfinken

Die schrägen Typen der Journaille

Aus dem Französischen von Rudolf von Bitter

eBook
ISBN: 978-3-641-19675-2
€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Manesse

Erscheinungstermin: 26. September 2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Honoré de  Balzac - Von Edelfedern, Phrasendreschern und Schmierfinken
 
 
 

VON EDELFEDERN, PHRASENDRESCHERN UND SCHMIERFINKEN

Die schrägen Typen der Journaille

 
 

Journalisten? Hohle Schwätzer und vorlaute Kläffer! Zeitungsmacher? Elende Opportunisten! Kritiker? Perfide Ignoranten! Für Balzac waren Presseleute so ziemlich das Letzte. In seinem Bestiarium der Pariser Journaille, hier erstmals ins Deutsche übersetzt, wagt der Autor einen satirischen Rundumschlag – respektlos, böse und herrlich einseitig.

Die Herren von der schreibenden Zunft haben in Balzacs Augen samt und sonders etwas maliziös Wankelmütiges, sind offen korrupt oder von eherner Prinzipienlosigkeit. Angelehnt an die zoologische Artenbestimmung knöpft er sich in seiner Typenlehre nun sämtliche Gestalten der Pressewelt vor: den Leitartikler, den Vulgarisator, das Faktotum, den Lobhudler, den Monothematiker, den Sektierer, den Mann fürs Grobe und was sonst alles über die Flure von Zeitungsredaktionen kreucht und fleucht. Die kritische Inventur des modernen Journalismus ist ein origineller Sidekick in der aktuellen Debatte um die Rolle der Medien. Ergänzt wird die heitere Philippika durch Balzacs Appell an Schriftsteller, ihr Urheberrecht zu verteidigen.

 
 

Kurzvita

Honore de Balzac (1799-1850), eigentlich der Generation der Romantiker angehörend, bildet zusammen mit Stendhal und Flaubert das große Dreigestirn der französischen Realisten. Ruinöse Unternehmungen als Verleger und Spekulant sowie sein hemmungslos verschwenderischer Lebensstil stürzten Balzac schon in jungen Jahren in gewaltige Schulden und zwangen ihn zeitlebens zu rastloser literarischer Arbeit. Seine fast hundert Titel umfassende, als universelles Sittengemälde seiner Zeit angelegte „Comédie humaine“, ist Geniestreich der Selbstvermarktung und virtuoses Monumentalwerk der Weltliteratur in einem.

 
 

Titelübersicht

» Die große Hörspiel-Edition
» Modeste Mignon
» Über den Münch Amador
» Verlorene Illusionen
» Von Edelfedern, Phrasendreschern und Schmierfinken

 
 
 
 

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