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PRESSE Buchinfo

 

Originalverlag: DVA

eBook, 3 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-18275-5
€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: DVA Belletristik

Erscheinungstermin: 25. November 2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Marcel  Reich-Ranicki - Unser Grass
 
 
 

UNSER GRASS

 
 

»Befragt nach dem größten lebenden Sprachkünstler in der deutschen Prosa, antworte ich ohne zu zögern: Günter Grass.«

Marcel Reich-Ranicki, der ehemals bekannteste deutsche Literaturkritiker, über Günter Grass, den bekanntesten deutschen Erzähler, und über die Frage, wie weit die Kritik gehen darf und wie weit sie gehen muss.

Der Weg der Freundschaft zwischen beiden war lang, von Bewunderung wie Zweifel geprägt: Im Frühjahr 1958 lernten sie sich in Warschau kennen, Marcel Reich-Ranicki war damals schon Kritiker deutscher Literatur, Günter Grass ein noch unbekannter Dichter. Reich-Ranicki schrieb damals über Grass: »Seine Prosa reißt manchmal hin und provoziert manchmal zum Widerspruch. Aber man kann ihr gegenüber nie gleichgültig sein.« Dieses Buch versammelt sämtliche Texte Marcel Reich-Ranickis über Günter Grass und vervollständigt damit eine 1992 erschienene Aufsatzsammlung. Es nimmt u. a. den Artikel »Der gute Grass und die böse Kritik« auf, der 1994 nach der Verleihung des Großen Literaturpreises der Bayerischen Akademie der Schönen Künste an Grass erschien, die viel diskutierte Kritik Reich-Ranickis über "Ein weites Feld" von 1995 und ein Gespräch Reich-Ranickis mit dem Spiegel von 1999, in dem er sich über sein Verhältnis zu Grass äußerte.

 
 

Kurzvita

Marcel Reich-Ranicki, geboren 1920 in Polen, lebte von 1929 bis 1938 in Berlin. Nach der Deportation durch die Nazis überlebte er nur knapp das Warschauer Ghetto und kehrte nach dem Krieg nach Deutschland zurück, wo er seine Karriere als Literaturkritiker begann: Er war von 1960 bis 1973 Literaturkritiker der „Zeit" und leitete von 1973 bis 1988 den Literaturteil der „FAZ“, wo er noch bis zu seinem Tod als Kritiker und Redakteur der „Frankfurter Anthologie“ tätig war. Von 1988 bis 2001 leitete er „Das Literarische Quartett“ des ZDF. Nahezu alle Deutschen kennen Marcel Reich-Ranicki - er war „der“ Kritiker und enfant terrible der Medienlandschaft. In seinem geschriebenen wie gesprochenen Wort spürte man jederzeit die Leidenschaft und Konsequenz, mit der er sich für Literatur einsetzte. Seine 1999 erschienene Autobiographie "Mein Leben" wurde zum Millionenbestseller und 2008 von Dror Zahavi mit Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle verfilmt. Er erhielt zahlreiche literarische und akademische Auszeichnungen. Marcel Reich-Ranicki verstarb 2013 in Frankfurt am Main.

 
 

Titelübersicht

» Aus persönlicher Sicht
» Die Anwälte der Literatur
» Für alle Fragen offen
» Meine Bilder
» Meine deutsche Literatur seit 1945
» Meine Geschichte der deutschen Literatur
» Mein Leben
» Sieben Wegbereiter
» Thomas Mann und die Seinen
» Über Amerikaner
» Über Literaturkritik
» Unser Grass

 
 
 
 

KONTAKT

DVA Belletristik

Markus Desaga

Tel: +49(89)4136-3702
Fax: +49(89)4136-63702

 
 

MEHR ZUM THEMA

Henri Nannen Preis 2008 für Marcel Reich-Ranicki www.henri-nannen-preis.de

 
 
 

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