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Christoph Peters

Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln

Roman

eBook
ISBN: 978-3-641-12531-8
€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erscheinungstermin: 26. Mai 2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Christoph  Peters - Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln
 
 
 

HERR YAMASHIRO BEVORZUGT KARTOFFELN

Roman

 
 

»Lost in Translation« an der Ostsee.

Rensen, ein verschlafenes Dorf an der Ostsee: zur Küste hin flach, vereinzelte Feldeichen, Dornenhecken und hier und da ein Herrenhaus, alleinstehende Höfe, klinkergemauert, mit halbrunden Scheunentoren. 740 Einwohner, Bäckerei, Postamt mit Schreibwarenverkauf, eine Sparkassenfiliale und das Gasthaus ›Pit's Schollenkutter‹, wo die Wirtin Herta Mölders ganzjährig Bier und Schnaps ausschenkt …

Hier, in der tiefsten deutschen Provinz, will sich der Keramikkünstler Ernst Liesgang – nach einigen Lehrjahren in Fernost – Ende der achtziger Jahre niederlassen, um sich im Hof des alten Pfarrhauses einen original japanischen Anagama-Brennofen errichten zu lassen. Durch einen mehr als glücklichen Zufall ist es Liesgang gelungen, keinen geringeren als Tatsuo Yamashiro, einen der erfahrensten und angesehensten Ofensetzer seines Landes, für diese Aufgabe zu gewinnen. Mit einem ganzen Tross japanischer Helfer samt Verwandtschaft trifft Herr Yamashiro im Frühling 1989 in Rensen ein. Schon nach kurzer Zeit prallen die beiden grundverschiedenen Kulturen auf eine gleichermaßen komische wie anrührende Weise aufeinander. Liesgangs Freunde, die das Projekt auf deutscher Seite begleiten, sehen sich – nicht anders als die Bewohner des Ortes, die das Geschehen abwechselnd amüsiert und befremdet verfolgen – einem ebenso irritierenden wie faszinierenden Kunst- und Lebensverständnis gegenüber. Den japanischen Besuchern ergeht es umgekehrt kaum anders. Allen voran Herrn Yamashiro, der – sehr zur Enttäuschung seiner eigens mitgereisten japanischen Köchin – in Rensen seine Liebe zu Mettbrötchen, Frikadellen, Schnitzeln, Kartoffeln und klarem Schnaps entdeckt …

Ähnlich wie schon Christoph Peters‘ Romanerfolg »Mitsukos Restaurant« ist »Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln« wieder eine federleichte Komödie über die Begegnung zweier Welten und Kulturen, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Es ist ein heiter-tiefsinniges Buch über die besondere Magie, die entsteht, wenn sich Menschen einem scheinbar unmöglichen gemeinsamen Projekt verschreiben. Und es ist ein Roman über das Allzu-Menschliche und das Göttliche von Kunst: über ihren Leichtsinn und ihren Hochmut, über ihren Ernst und ihr Wagnis, über ihre Beschränktheit und Vergeblichkeit – und über ihre wahre Größe.

 
 

Kurzvita

Christoph wurde 1966 in Kalkar geboren. Er studierte von 1988 bis 1994 Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, zuletzt als Meisterschüler. Von 1995 bis 1999 war Peters am Flughafen Frankfurt/Main als Fluggastkontrolleur beschäftigt. Zusammen mit dem indischen Schriftsteller Kiran Nagarkar war er Dozent der 22. Tübinger Poetik-Dozentur 2008. Für seinen Roman „Mitsukos Restaurant“ erhielt er den Rheingau Literaturpreis 2009. Christoph Peters lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Veronika Peters, und der gemeinsamen Tochter in Berlin.

 
 

Titelübersicht

» Das Jahr der Katze
» Das Tuch aus Nacht
» Der Arm des Kraken
» Ein Zimmer im Haus des Krieges
» Heinrich Grewents Arbeit und Liebe
» Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln
» Kommen und gehen, manchmal bleiben
» Mitsukos Restaurant
» Selfie mit Sheikh
» Stadt Land Fluß
» Sven Hofestedt sucht Geld für Erleuchtung
» Wir in Kahlenbeck

 
 
 
 

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