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Laurence Heller, Aline LaPierre

Entwicklungstrauma heilen

Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM

Originaltitel: Healing Developmental Trauma: How Early Trauma Affects Self-Regulation, Self-Image, and the Capacity for Relationship
Originalverlag: North Atlantic Press
Aus dem Amerikanischen von Silvia Autenrieth

eBook
ISBN: 978-3-641-06862-2
€ 25,99 [D] | CHF 32,00* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Kösel

Erscheinungstermin: 1. April 2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Laurence  Heller, Aline  LaPierre - Entwicklungstrauma heilen
 
 
 

ENTWICKLUNGSTRAUMA HEILEN

Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM

 
 

Frühe traumatische Erfahrungen beeinträchtigen unsere Fähigkeit, mit uns selbst und mit anderen in Kontakt zu sein. Auf diese Weise werden unsere Lebenskraft und Lebendigkeit eingeschränkt, worauf die meisten psychologischen und viele körperliche Probleme beruhen. Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM), ein neues therapeutisches Werkzeug zur Traumaheilung, stärkt die Fähigkeit zur Selbstregulierung und ermöglicht die Entwicklung eines gesünderen Selbstbildes.

Dieses Buch wendet sich an alle, die daran arbeiten, Entwicklungstraumen zu heilen, oder die neue Werkzeuge suchen, um Selbstwahrnehmung und das eigene Wachstum zu unterstützen. Das von Laurence Heller entwickelte Neuroaffektive Beziehungsmodell (NeuroAffective Relational Model, NARM) ist ein umfassender Ansatz für die Arbeit an Entwicklungs-, Bindungs- und Schocktraumen, der die Vergangenheit eines Menschen zwar nicht ignoriert, bei dem die Betonung jedoch auf der Arbeit im Hier und Jetzt liegt. Die ressourcenorientierte Methode ist eine auf somatischen Grundlagen basierende Psychotherapie, die hilft, dysfunktionale Anteile wahrzunehmen, ohne dass diese zum Hauptthema der Therapie werden. Das Verfahren betont unsere Stärken, Fähigkeiten und Resilienz und setzt an der Regulierung des Nervensystems an.

Ein Fokus von NARM liegt auf den fünf biologischen Grundbedürfnissen jedes Menschen: Kontakt, Einstimmung, Vertrauen, Autonomie und Liebe/Sexualität. Werden diese Bedürfnisse in der kindlichen Entwicklung nicht ausreichend genährt, leiden Selbstregulierung, Identität und Selbstachtung. In dem Maß, in dem die Fähigkeit zur Befriedigung der Grundbedürfnisse nicht reifen kann, entwickeln wir statt einer erfüllenden Lebensweise Überlebensstrategien, die unsere Erfahrungen in der Gegenwart verzerren und Fragmentierung und Entfremdung bewirken.

Die fünf Kernressourcen können mithilfe von NARM nachreifen, sodass sich nicht länger das Gefühl einstellt, Opfer der eigenen Geschichte zu sein. Identitätsverzerrungen wie geringes Selbstwertgefühl, Scham und chronische Selbstverurteilung können sich auflösen, zugleich wachsen die Beziehungsfähigkeit und gesunde Ausdrucksformen unserer Lebendigkeit.

 
 

Kurzvita

Laurence Heller, PhD in Psychologie, ist psychologischer Psychotherapeut (tiefenpsychologisch fundiert und körperorientiert) und Ausbilder mit über 40 Jahren Praxiserfahrung. Neben der klassischen Tiefenpsychologie ist seine Arbeit von humanistischen Verfahren sowie von nicht-westlichen Ansätzen geprägt. Er ist Mitbegründer des Gestalttherapie Institutes in Denver und war der erste von Peter Levine autorisierte Lehrer in Deutschland für Somatic Experiencing®. Insgesamt hat er dabei mehrere tausend Therapeuten ausgebildet. Er ist der Begründer des Neuroaffektiven Beziehungsmodells NARM (NeuroAffective Relational Model©), leitet weltweit NARM-Aus- und Fortbildungen für Ärzte und Psychotherapeuten, u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz und ist seit 15 Jahren als Autor tätig. Als Experte für Entwicklungstrauma wird er mittlerweile weltweit konsultiert.

www.drlaurenceheller.com/

 
 
 
 
 
 

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