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PRESSE Buchinfo

 

Michel Onfray

Anti Freud

Die Psychoanalyse wird entzaubert

Originaltitel: Le crépuscule d'une idole
Originalverlag: Grasset & Fasquelle
Aus dem Französischen von Stephanie Singh

eBook
ISBN: 978-3-641-09545-1
€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Knaus

Erscheinungstermin: 1. Oktober 2012
Dieser Titel ist lieferbar.

Michel  Onfray - Anti Freud
 
 
 

ANTI FREUD

Die Psychoanalyse wird entzaubert

 

"Onfrays Auseinandersetzung mit Freud ist wie eine Reise durch eine psychoanalytische Welt, die auf brutalste Weise entidealisert wird."

Tages-Anzeiger

 

Eine Brandschrift gegen Freud

Verdrängung, Sublimierung der Triebe, Ödipuskomplex, der ganze Freud: Einer Religion gleich hat seine Psychoanalyse unsere Kultur verführt. Michel Onfray, der große radikale unter den Denkern der Gegenwart, führt Freud als Schamanen und mächtigen Guru vor und entlarvt dessen Vermächtnis als »großartiges Märchen« und kollektive Wahnvorstellung, der alle erliegen.

Freuds Doktrin vom Unbewussten und von den körperlichen Bedürfnissen (vulgo: den Trieben) hat eine ganze Zivilisation verführt. Kein gesellschaftliches Thema kann ohne Psychologisierung auskommen, nur zu gern bietet sich die Psychoanalyse als »wissenschaftliche« Erklärung an. Doch weder dachte Freud wissenschaftlich, noch heilte er, noch befreite er die Sexualität, so der französische Philosoph Michel Onfray. In einer furios geschriebenen »Gegenbiographie«, die in Frankreich einen Skandal auslöste und zum Nr.-1-Bestseller wurde, entzaubert Onfray die Psychoanalyse als das autobiographische Abenteuer eines einzelnen Mannes, der seine Bedürfnisse zur wissenschaftlichen Grundlage machte. Er demontiert den Freudismus als schamanisches Vermächtnis eines reaktionären Frauenhassers und postmodernen Hexenmeisters aus Wien.

 
 

Kurzvita

Der Philosoph Michel Onfray, geboren 1959 in Argentan/Frankreich, gründete 2002 in Caen die »Université Populaire«, eine Art Volksuniversität, zu der jedermann Zutritt hat. Jährlich besuchen Tausende Zuhörer seine Vorlesungen. Mit seiner Absage an alle Religionen und dem Plädoyer für ein freies, vernunftbestimmtes Leben entfachte er eine leidenschaftlich und kontrovers geführte Debatte. Er verfasste mehr als 50 Bücher, die in über 25 Ländern übersetzt wurden, unter anderem »Traité d'athéologie« (Dt: »Wir brauchen keinen Gott«) und eine mehrbändige Gegen-Geschichte der Philosophie.

 
 

Titelübersicht

» Anti Freud
» Im Namen der Freiheit
» Niedergang

 
 
 
 
 

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