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PRESSE Buchinfo

 

Norbert Hummelt

Totentanz

Gedichte

Originalausgabe

Taschenbuch, Klappenbroschur, 112 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-630-62109-8
€ 7,00 [D] | € 7,20 [A] | CHF 10,50* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erscheinungstermin: 5. März 2007
Dieser Titel ist lieferbar.

Norbert  Hummelt - Totentanz
 
 
 

Totentanz

 

Buchinhalt

Norbert Hummelts neue Gedichte erforschen die Schwellenzonen des Lebens, Kindheit und Tod und die ungesicherten Grenzen zwischen Schlaf und Wachen. Was sich bereits in seinen vielbeachteten Bänden „Zeichen im Schnee“ und „Stille Quellen“ ankündigte, setzt er in “Totentanz“ entschlossen fort: Er wagt sich immer häufiger in jene dunklen Bezirke vor, wo es nur noch Fragen gibt und keine Antwort, nur vage Hoffnung und unstillbaren Schmerz. Dabei wendet Hummelt alte Motive der Kunst und Literatur neu ins Existentielle. Licht und Dunkel berühren und durchdringen einander, das Leben vor der Geburt und nach dem Tod kommt in den Blick und untergründig wird die Frage nach Gott gestellt. Dabei sind Hummelts Gedichte von Erfahrung geleitet: Tod und Geburt geliebter Menschen, Ende und Anfang und ihre rätselhaften Verflechtungen sind die treibenden Motive: Die letzten Dinge stellen sich als die ersten heraus.

All dies erklingt in jenem Ton, der sofort als Hummelts eigener Ton zu erkennen ist. Seine Verse sind klassisch geformt und gleichzeitig unseren Gesprächen und Gedankengängen abgehorcht. Sie leuchten in die Tiefe der Seele, sie beschäftigen sich mit Herkünften, rekapitulieren Familiengeschichten als würden sie die Menschheitsgeschichte neu erzählen wollen. Untote Dichter und andere Zeitgenossen begegnen dem Leser in diesem Buch. Versunkene Orte im Rheinland, irische Landschaften und der Osten Deutschlands werden zu Ausgangsorten für Reisen in die verlorene Zeit. Wie das Glück aus Todesnähe aufsteigt; wie die Toten noch da sind in Träumen, in Absencen, in der bewußten und in der unwillkürlichen Erinnerung ihren Tanz aufführen: Das ist in diesen Gedichten in äußerlich feste, innerlich stark pulsierende Formen gebannt. Im Rhythmus dieser Gedichte werden Ängste und Wünsche zum Schwingen gebracht, bis das Gedicht selbst zum Totentanz wird.

 
 

Kurzvita

Norbert Hummelt wurde 1962 in Neuss geboren. Für seine Gedichte wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Preis, dem Mondseer Lyrikpreis und dem New-York-Stipendium des Deutschen Literaturfonds. Bei Luchterhand erschienen seine Gedichtbände „Zeichen im Schnee (2001) und „Stille Quellen“ (2004).

 
 

Titelübersicht

» Die Gedichte
» Fegefeuer
» Gedichte/Poems
» Pans Stunde
» Poems
» Sonnengesang
» Stille Quellen
» Totentanz
» Wie Gedichte entstehen
» Zeichen im Schnee

 
 
 
 

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