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Andreas Pietsch (Hrsg.), Barbara Stollberg-Rilinger (Hrsg.)

Konfessionelle Ambiguität

Uneindeutigkeit und Verstellung als religiöse Praxis in der Frühen Neuzeit

Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte, Band 214

Paperback , Broschur, 380 Seiten, 15,0 x 22,5 cm
ISBN: 978-3-579-05994-5
€ 49,99 [D] | € 51,40 [A] | CHF 68,00* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erscheinungstermin: 25. März 2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Andreas  Pietsch  (Hrsg.), Barbara  Stollberg-Rilinger  (Hrsg.) - Konfessionelle Ambiguität
 
 
 

KONFESSIONELLE AMBIGUITÄT

Uneindeutigkeit und Verstellung als religiöse Praxis in der Frühen Neuzeit

 

"Dieser Band regt zu weiterführenden Überlegungen an, beispielsweise zum Zusammenhang von Ambiguität, ihrer Wahrnehmung und (nicht zuletzt kontroverstheologischen) Zuschreibungen wie "Irenik" oder "Polemik".

Sehepunkte. de, Christian VolkmarWitt

 

Das Europa der Frühen Neuzeit

Das Europa der Frühen Neuzeit war geradezu ein Laboratorium des politischen und religiösen Pluralismus. In der Forschung wurde bisher vor allem der Prozess der wechselseitigen äußeren Abgrenzung und inneren Homogenisierung der Konfessions­kirchen beschrieben, der mit der terri­torialen Staatsbildung einherging. Demgegen­über werden in jüngster Zeit eher Widerstände, Bruchstellen und Grenzen der Konfessionalisierung betont, Zustände inter- und transkonfessioneller »Osmose« hervorgehoben. Inzwischen erscheint die homogene Konfession zunehmend als Konstrukt; Konfessionalität wird als – oftmals durchaus schwankende und instabile – kulturelle Praxis beschrieben.
Der Band macht sich zur Aufgabe, einen Teilbereich dieser kulturellen Praxis näher in den Blick zu nehmen: Uneindeutigkeit und Verstellung.

 
 

Kurzvita

Barbara Stollberg-Rilinger, Studium der Geschichte, Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie, 1985 Promotion in Köln; 1994 Habilitation; seit 1997 Universitätsprofessorin für Neuere Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Herausgeberin der „Zeitschrift für Historische Forschung“. Bis 2011 Sprecherin des Sonderforschungsbereichs 496 „Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme vom Mittelalter bis zur Französischen Revolution“; Koordinatorin und seit 2010 Sprecherin des Exzellenzclusters „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“. Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis 2007; Ehrendoktorwürde der Ecole normale supérieure Lyon; Ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, korrespondierendes Mitglied der Bayerischen und der Göttingischen Akademie der Wissenschaften. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Politische Kultur des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, Kultur- und Sozialgeschichte der ständischen Gesellschaft, Politisch-soziale Rituale und Verfahren in der Frühen Neuzeit und Politische Ideengeschichte der Frühen Neuzeit; zahlreiche Buchpublikationen.

www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/NZ-G/L1/personen/stollberg-rilinger.html

 
 
 
 
 

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