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PRESSE INFORMATION - 30.10.2019

 

Luchterhand-Presse-Newsletter Oktober 2019

Neuerscheinungen



Hanns-Josef Ortheil: „Der von den Löwen träumte“. Roman. Als Ernest Hemingway 1948 nach Venedig reist, ist er in einer schweren Krise. Starke Depressionen haben dazu geführt, dass er lange keinen Roman mehr veröffentlicht hat. In der Einsamkeit eines Landhauses in der Lagune versucht er, wieder zum Schreiben zu finden. Halt gibt ihm die Freundschaft zu einem jungen Fischer, der ihn auf der Entenjagd begleitet. Aber auch die Liebe zu einer 18-jährigen Venezianerin führt ihn ins Leben zurück. Langsam entsteht ein Venedig-Roman, während der junge Fischer die Atmosphäre einer ganz anderen Geschichte wittert: Die von einem alten Mann und seiner Liebe zum Meer. Buchpremiere am 17. Oktober in Köln. Erscheinungstermin 21. Oktober Mehr

Ali Smith: „Herbst“. Roman. Aus dem Englischen von Silvia Morawetz. Im Herbst 2016 ist Daniel ein Jahrhundert alt. Elisabeth, Anfang 30, kennt ihn von früher, der Nachbar hat sie als Kind mit der Kunst bekannt gemacht. Jetzt besucht sie ihn im Altersheim, liest ihm Bücher vor und fragt sich, was die Zukunft bringen mag. Denn England hat einen historischen Sommer hinter sich, die Nation ist durch die Brexit-Abstimmung gespalten, Angst und Unsicherheit machen sich breit. Der erste Roman aus Ali Smiths Jahreszeitenquartett erzählt von einer Welt, die immer abgeschotteter und exklusiver wird, über das Wesen von Reichtum und Wert. Und er erzählt vom Altern, von der Zeit und von der Liebe. Erscheinungstermin 21. Oktober Mehr

Kjell Askildsen: „Das Gesamtwerk“. Zwei Bände mit Begleitbuch im Schmuckschuber. Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Kjell Askildsen wurde am 30. September 1929 geboren. Er ist ein Meister der Kurzgeschichte und gilt als der Beckett Norwegens. Einsamkeit und Enttäuschung, das Warten auf den Tod und die Suche nach dem Sinn: In Kjell Askildsens Geschichten geht es immer um Existentielles. Ganz harmlos und fast unterkühlt kommen sie daher, um schließlich in ungeahnten Abgründen zu enden. Askildsens Helden sind meist Außenseiter, die sich durch Sprachlosigkeit und innere Emigration auszeichnen. Askildsen wird in ganz Skandinavien bewundert und verehrt, er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Seine Werke sind in 20 Sprachen übersetzt. Am Dienstag, den 1. Oktober finden anlässlich des 90. Geburtstages des Autors Lesungen im Literaturhaus München (veranstaltet von Bayern 2) und in der Berliner Buchhandlung Ocelot (mit Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel) statt. Erscheinungstermin 28. Oktober Mehr

George Saunders: „Fuchs 8“. Mit 26 farbigen Illustrationen von Chelsea Cardinal. Aus dem amerikanischen Englisch von Frank Heibert. Fuchs 8 war immer schon neugierig und ein bisschen anders als die anderen Füchse seiner Gruppe. So hat er die menschliche Sprache gelernt, weil er sich gern in den Büschen vor den Häusern versteckte und zuhörte, wenn die Menschen ihren Kindern Gutenachtgeschichten vorlasen. Die Macht der Worte und Geschichten befeuert seine Neugier auf diese Wesen, bis Gefahr am Horizont auftaucht: Der Bau eines riesigen Einkaufszentrums zerstört den Wald, in dem die Füchse leben, und sie finden kaum noch Nahrung. Dem stets belächelten Tagträumer Fuchs 8 bleibt nur eines: Er beschließt, seine Fuchsfamilie zu retten, und macht sich auf den Weg zu den Menschen. Erscheinungstermin 28. Oktober Mehr

Bestseller- und Bestenlisten



In der 41. Kalenderwoche ist „Kaffee und Zigaretten“ von Ferdinand von Schirach in der Rubrik Hardcover Belletristik auf Platz 12 der SPIEGEL-Bestsellerliste und „Herkunft“ von Saša Stanišić auf Platz 15.

Terézia Mora ist mit „Auf dem Seil“ im Oktober auf Platz 2 der ORF-Bestenliste Mehrund auf Platz 7 der SWR-Bestenliste Mehr.


Literaturpreise



Saša Stanišić steht mit „Herkunft“ nun auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Der oder die Gewinner/in wird am 14. Oktober bei der Preisverleihung im Frankfurter Römer bekanntgegeben. Mehr

Außerdem ist „Herkunft“ von Saša Stanišić für den Preis Das Lieblingsbuch der Unabhängigen nominiert. Buchhändler/innen aus über 730 inhabergeführten Buchhandlungen stimmen über ihren Lieblingsroman des Jahres ab. Fünf Titel sind in der engeren Auswahl, die Bekanntgabe des Siegertitels erfolgt am 17. Oktober im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung auf der Frankfurter Buchmesse. Zur Shortlist und zur Abstimmung geht es hier.

Jaroslav Rudiš („Winterbergs letzte Reise“) wird mit dem mit 15.000 € dotierten Chamisso-Preis/Hellerau prämiert. Ausgezeichnet werden „herausragende Beiträge zur Gegenwartsliteratur von Autorinnen und Autoren, die aus ihrer je persönlichen Erfahrung eines Sprach- oder Kulturwechsels heraus neue, eigenständige literarische Antworten auf den Wandel unserer modernen, pluralen und globalisierten Welt zu geben vermögen“. Die Preisverleihung findet am 4. Februar 2020 in Dresden statt. Mehr


Buchmesse



Alle öffentlichen Termine unserer Autorinnen und Autoren Sherko Fatah, Peter Henning, Karl Ove Knausgård, Terézia Mora, Christiane Neudecker und Linn Ullmann auf der Frankfurter Buchmesse (16. bis 20. Oktober) finden Sie hier. Der Luchterhand-Stand ist bei der Verlagsgruppe Random House in Halle 3.0 F20.


Ausstellungseröffnung und Buchpremiere



Am Freitag, den 11. Oktober wird in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf die Ausstellung Edvard Munch – gesehen von Karl Ove Knausgård in Anwesenheit des Autors, des norwegischen Kronprinzenpaares und des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen feierlich eröffnet. Der Eintritt ist frei. Am Donnerstag, den 10. Oktober findet um 11.00 Uhr eine Pressekonferenz mit Karl Ove Knausgård statt. Anmeldungen dazu bis zum 7. Oktober per E-Mail an presse@kunstsammlung.de.

Am Sonntag, den 13. Oktober ab 18 Uhr findet im Großen Sendesaal im Haus der Rundfunks Berlin ein Abend zur norwegischen Literatur von rbb Inforadio mit Kronprinzessin Mette-Marit sowie den Autoren Helga Flatland und Tomas Espedal statt. Die Schauspieler Fritzi Haberland und Joachim Król lesen Texte aus „Heimatland und andere Geschichten aus Norwegen“ (Herausgegeben von Kronprinzessin Mette-Marit und Geir Gulliksen). Mehr


Theater



Am Freitag, den 11.Oktober hat das Stück „89/90“ nach dem gleichnamigen Roman von Peter Richter in der Bühnenfassung von Sascha Flocken Premiere im Theater Freiburg. Mehr Am Theater Münster kommt das Stück in der Inszenierung von Julia Prechsl am Freitag, den 10. Januar auf die Bühne. Mehr


Hörfunktermin



Am 6. Oktober von 20.00 bis 22.00 Uhr widmet sich NDR Kultur im Sonntagsstudio dem Thema 20 Jahre Literaturinstitut Hildesheim (Aufzeichnung einer Veranstaltung vom 14. Juni im Literaturhaus St. Jakobi in Hildesheim mit Hanns-Josef Ortheil, Mariana Leky, Shida Bazyar und Jo Lendle).

Alle aktuellen Lesetermine unserer Autoren finden Sie hier

 
 

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