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Ernst Busch

Verehrt und angespien

Texte von Villon, Lenz und Goethe

Auswahl
Gelesen von Ernst Busch

Originaltitel: Verehrt und angespien
Originalverlag: Litera

Hörbuch Download, Laufzeit: 70h {2}
ISBN: 978-3-8371-7051-1
€ 10,95 [D] * | € 10,95 [A] * (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Random House Audio

Erscheinungstermin: 1. Juli 2005
Dieser Titel ist lieferbar.

Ernst  Busch - Verehrt und angespien
 
 
 

VEREHRT UND ANGESPIEN

Texte von Villon, Lenz und Goethe

 
 

Ernst Busch (1900-1980), seinerzeit von Heinar Kipphardt als "der wichtigste Schauspieler deutscher Zunge" apostrophiert, ist als Volkssänger berühmt geworden. Über den Schauspieler Busch schrieb der Kritiker Herbert Jhering 1965: "Mit Ernst Busch ist ein neuer Darstellertyp ins Theater getreten: der radikale Volksschauspieler, radikal im umfassenden Sinne, politisch und künstlerisch. Ernst Busch ist einer der wenigen, die mimische Kunst und wörtliche Aussage miteinander verbinden. Er ist Darsteller, auch wo er rezitiert, und Schauspieler, auch wenn er singt. Nicht wie ein guter Sänger, der Arien gestisch interpretiert, sondern als ein genialer Schauspieler, der an gewissen Punkten der Rolle (oder auf Rezitations-Matineen) den musikalischen Ton zur Verdeutlichung des Wortes braucht." Schon Jahre zuvor hatte Brecht die besondere, bis dahin ungekannte geniale Darstellungskunst des Volksschauspielers Ernst Busch nachdrücklich und eindrucksvoll charakterisiert. Seine Liebe zu den Klassikern wird auf diesem Hörbuch dokumentiert. Insbesondere seine Villon-Interpretationen haben Maßstäbe gesetzt. Das Hörbuch stellt die Balladen von Villon in den Mittelpunkt, ergänzt durch Texte von Jakob Michael Reinhold Lenz und Johann Wolfgang Goethe. Ein Hörvergnügen besonderer Art entsteht auch durch die Einbeziehung klassischer Musik von Jean Philipp Rameau, gespielt auf historischen Instrumenten von der Capella Savaria.

 
 

Kurzvita

Ernst Busch, *1900 in Kiel; †1980 in Berlin, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker und arbeitet in einer Werft, bevor er Anfang der 1920er Jahre Schauspiel- und Gesangsunterricht nahm. 1927 zog er nach Berlin, wo er bald darauf an der Volksbühne und dem Theater der Arbeiter auftrat. Ab 1929 war Busch auch vor der Kamera zu sehen, so übernahm der die Rolle des Moritatensängers in der Verfilmung von Bertolt Brechts Dreigroschenoper und sang darin die "Moritat von Mackie Messer". 1933 floh Busch vor den Nationalsozialisten erst nach Russland, dann nach Belgien, wo er nach dem Einmarsch der deutschen Truppen 1938 verhaftet wurde. 1943 wurde Busch nach einem Fluchtversuch nach Berlin überstellt, wo er wegen 'Vorbereitung zum Hochverrat' inhaftiert wurde. Nach dem 2. Weltkrieg feierte Busch mit seinen Interpretationen der Lieder von Hanns Eisler große Erfolge. Anfang der 1960er Jahre zog sich Busch aus gesundheitlichen Gründen von der Bühne zurück.

 
 

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