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PRESSE PRESSEMITTEILUNG - 09.05.2019

 

Die neuen btb Taschenbücher im Bereich Belletristik

Juni und Juli 2019

Ein Berlin-Roman, wie es noch keinen gibt: DJ Darky kommt aus New York in die deutsche Hauptstadt, um einen abgetauchten Jazzer aufzuspüren. Es ist die Zeit des Mauerfalls, in der plötzlich alles möglich scheint. In der Bar "Slumberland", wo DJ Darky sich als "Jukebox-Sommelier" verdingt, entdeckt er seine sexuelle Macht, den Musikgeschmack von Neonazis und das Leben der Ostdeutschen, das ihn zusehends an das Leben der Afroamerikaner im amerikanischen Bürgerkrieg erinnert... Virtuos spielt Paul Beatty mit den Verhältnissen zwischen den Geschlechtern, zwischen Schwarz und Weiß, Ost und West, Jazz und Techno und mischt daraus einen aufregenden neuen Sound.

Über den Autor:
Paul Beatty, 1962 geboren, zählt zu den bedeutendsten amerikanischen Autoren der Gegenwart. Begonnen hat er als Lyriker, schnell avancierte er zum Star der New Yorker Slam-Poetry-Szene. Seine Romane haben in den USA Kultstatus. Für »Der Verräter« wurde Beatty mit dem National Book Critics Circle Award sowie – als erster Amerikaner – mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet. Paul Beatty lebt in New York.

GASTLANDSCHWERPUNKT NORWEGEN AUF DER FRANKFURTER BUCHMESSE 2019.

»Muss ich so leben, wie ich es bisher getan habe?«, fragt sich Lajla eines Tages – und bucht ein Flugticket nach Kanada. In den folgenden Jahren verbringt sie lange Phasen allein in der Wildnis, trifft Trapper, Hippies, Schamanen und Abenteurer und lernt, dass die Suche nach Freiheit oft mit der Beschränkung aufs Wesentliche beginnt. Eine kraftvolle, wilde und unmittelbare Erzählung, die einen zum Nachdenken zwingt.

Über die Autorin:
Lajla Rolstad, geboren 1978, schrieb ihre Abschlussarbeit über Bram Stokers "Dracula" und gehört zu den spannendsten jungen Stimmen Norwegens. Nachdem sie in ihrem Romandebüt eine wilde Mischung aus Steampunk und James Bond zu Papier brachte, verarbeitet sie ihrem zweiten Roman ihre eigenen Erfahrungen in der kanadischen Wildnis.

Ein hinreißender Roman über die Entscheidungen, die ein Leben bestimmen.

Das Leben ist ungerecht, denkt Gilda Meyer auf der Hochzeit ihres Sohnes Reuben. Eigentlich sollte sie glücklich sein, sich mit dem Brautpaar freuen. Doch sie fühlt sich seltsam deplatziert in diesem schicken Londoner Hotel, neben all den ausgelassenen Gästen. Schließlich hat sie selbst nur wenig zum Glück ihres Sohnes beigetragen. Und so setzt sie alles daran, die Dinge wiedergutzumachen. Doch das heißt auch: sich der eigenen Geschichte zu stellen – dem jüdischen Mädchen, das in den 1930er Jahren von Deutschland nach England geschickt wurde. Jener Gilda, die lernt, dass Glück haben nicht gleichbedeutend ist mit glücklich sein.

Über die Autorin:
Francesca Jakobi studierte Psychologie an der Sussex University. Sie arbeitet als Journalistin bei der »Financial Times« und lebt in London. »Mehr als das Leben« ist Jakobis Debüt. Es basiert auf der Lebensgeschichte ihrer Großmutter.

Die Autorin des preisgekrönten Romans "Die Frauen des Lazarus".

Iwan Ogarjow, 42, ist Arzt in Moskau. Diese Rolle fühlte sich vom ersten Studientag an fremd an. Er steckt im falschen Leben. Und das falsche Leben steckt in ihm. Die Erwartungen seiner Eltern, der Tod seiner Mutter, der er nicht helfen konnte, seine Ehe, alles ist zutiefst mit seiner Entscheidung für die Medizin verwoben. Erst, als er Malya trifft, die er vom ersten Augenblick an über alles liebt, wagt er den Schritt, die Medizin aufzugeben. Mit Malya bricht er nach Italien auf und wagt das Unvorstellbare. Alles zu verlieren, um eines zu gewinnen - die Freiheit, sein eigenes Leben zu führen.

Über die Autorin:
Marina Stepnowa wurde 1971 in Jeffremov, einer kleinen Stadt in der Region Tula, geboren. Sie wuchs in Moskau auf, wo sie heute noch lebt, und studierte dort am Gorki-Literaturinstitut sowie am Institut für Weltliteratur. Heute arbeitet sie als Chefredakteurin, als Übersetzerin und schreibt Romane und Erzählungen. Für „Die Frauen des Lazarus“ erhielt sie den Preis „Das große Buch“ 2012 und war im selben Jahr in der engeren Wahl für den „Nationalen Bestsellerpreis“ und den russischen „Booker-Preis“.

 
 

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