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Cornelia Schmalz-Jacobsen

Russensommer

Meine Erinnerungen an die Befreiung vom NS-Regime

Originalausgabe

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10311-1
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: C. Bertelsmann

Erscheinungstermin: 17. Oktober 2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Cornelia  Schmalz-Jacobsen - Russensommer
 
 
 

RUSSENSOMMER

Meine Erinnerungen an die Befreiung vom NS-Regime

 

"Cornelia Schmalz-Jacobsens Erinnerungen geben Einblicke in ein Leben, aus dem man lernen kann, was Mut & Zivilcourage heißt."

rbb "Stilbruch"

 

Die Kindheitserinnerungen der bekannten Politikerin an das Kriegsende

Der Sommer 1945 hat sich Cornelia Schmalz-Jacobsen tief ins Gedächtnis gebrannt. Sie erlebte das Kriegsende als zehnjähriges Mädchen bei Verwandten an der Ostsee. Den Anmarsch der Russen empfand sie als Befreiung: Endlich war der Krieg mit seinen Berliner Bombennächten vorbei, es bestand keine Gefahr mehr durch SS oder Gestapo. Die Last des jahrelangen Schweigens über die Gesinnung ihrer Eltern – sie waren aktive Nazi-Gegner – fiel von ihr ab. Vor allem aber ihre Freundschaft zu drei jungen Rotarmisten machte diesen Jahrhundertsommer für sie unvergesslich. Auch wenn die Erinnerungen an diese Zeit überwiegend glücklich waren – die dunklen Momente blieben ihr nicht verborgen: So berichtet sie von der diffusen Angst der Frauen vor den Soldaten, von Kriegsgefangenen, von versteckten SS-Leuten und ganzen Familien, die sich nach Ende des NS-Regimes das Leben nahmen. Einfühlsam und berührend schildert Cornelia Schmalz-Jacobsen den Sommer nach dem Ende des Krieges und eröffnet einen überraschenden Blick auf ihre Kindheit in jener dramatischen Zeit.

 
 

Kurzvita

Cornelia Schmalz-Jacobsen, geb. 1934, hat ein Sprachstudium absolviert und arbeitet seit 1962 als Journalistin. Sie trat 1968 in die FDP ein und hat zahlreich politische Ämter innegehabt: u.a. Stadträtin in München, Senatorin für Jugend und Familie in Berlin, FDP-Generalsekretärin, stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Bundestagsabgeordnete sowie Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Ausländer. Außerdem ist sie stellvertretende Vorsitzende der Vereinigung "Gegen Vergessen – Für Demokratie". Cornelia Schmalz-Jacobsen hat über ihre Eltern ein Buch veröffentlicht: "Zwei Bäume in Jerusalem", in dem sie über den Widerstand ihrer Eltern gegen das Nazi-Regime und ihre Rettungsaktionen für Verfolgte schreibt. (In der "Allee der Gerechten" in Yad Vashem erinnern zwei Bäume an sie.)

 
 
 
 
 

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