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Marcel Reich-Ranicki

Meine Bilder

Porträts und Aufsätze

Originalverlag: DVA
Mit Fotos / Illustrationen von Norbert Miguletz

Hardcover, Leinen mit Schutzumschlag, 336 Seiten, 14,8 x 23,0 cm, 69 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-421-05619-1
€ 29,90 [D] | € 30,80 [A] | CHF 41,50* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: DVA Belletristik

Erscheinungstermin: 8. April 2003
Dieser Titel ist lieferbar.

Marcel  Reich-Ranicki - Meine Bilder
 
 
 

MEINE BILDER

Porträts und Aufsätze

 
 

Marcel Reich-Ranicki stellt sechsundsechzig Schriftstellerporträts aus seiner persönlichen Sammlung vor – von Shakespeare über Heine bis Günter Grass und Thomas Bernhard. Wie er in den Besitz der Bilder kam und was sie ihm bedeuten, beschreibt Marcel Reich-Ranicki in kurzen Aufsätzen zu jedem Bild.

Jeder Roman ist das Werk seines Autors und zugleich auch das des Lesers. Das gilt für Kunstwerke jeglicher Art und für Bilder ganz besonders. Es geht um das, was der Betrachter sich aus einem Bild macht, was es für ihn darstellt, was es ihm bedeutet. Ein Bildnis Brechts, gezeichnet von Gustav Seitz, wurde zum Ausgangspunkt einer umfangreichen Sammlung von Porträts, vor allem von Schriftstellern, die in seiner Frankfurter Wohnung eng nebeneinander hingen. Marcel Reich-Ranicki hatte sie im Laufe der Jahre in Kunstläden und Antiquariaten erstanden, andere wurden ihm geschenkt. Es sind Zeichnungen, Radierungen und Lithographien, häufig von prominenten Künstlern. Marcel Reich-Ranickis Kommentare zu den Bildern enthalten Charakteristiken und knappe Beurteilungen der Dargestellten. Im Jahr 2003 wurde die Sammlung in Ausstellungen in Frankfurt am Main und in Lübeck gezeigt.

 
 

Kurzvita

Marcel Reich-Ranicki, geboren 1920 in Polen, lebte von 1929 bis 1938 in Berlin. Nach der Deportation durch die Nazis überlebte er nur knapp das Warschauer Ghetto und kehrte nach dem Krieg nach Deutschland zurück, wo er seine Karriere als Literaturkritiker begann: Er war von 1960 bis 1973 Literaturkritiker der „Zeit" und leitete von 1973 bis 1988 den Literaturteil der „FAZ“, wo er noch bis zu seinem Tod als Kritiker und Redakteur der „Frankfurter Anthologie“ tätig war. Von 1988 bis 2001 leitete er „Das Literarische Quartett“ des ZDF. Nahezu alle Deutschen kennen Marcel Reich-Ranicki - er war „der“ Kritiker und enfant terrible der Medienlandschaft. In seinem geschriebenen wie gesprochenen Wort spürte man jederzeit die Leidenschaft und Konsequenz, mit der er sich für Literatur einsetzte. Seine 1999 bei der DVA erschienene Autobiographie "Mein Leben" wurde zum Millionenbestseller. Er erhielt zahlreiche literarische und akademische Auszeichnungen. Marcel Reich-Ranicki verstarb 2013 in Frankfurt am Main.

 
 

Titelübersicht

» Aus persönlicher Sicht
» Die Anwälte der Literatur
» Für alle Fragen offen
» Meine Bilder
» Meine deutsche Literatur seit 1945
» Meine Geschichte der deutschen Literatur
» Mein Leben
» Sieben Wegbereiter
» Thomas Mann und die Seinen
» Über Amerikaner
» Über Literaturkritik
» Unser Grass

 
 
 
 

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MEHR ZUM THEMA

Henri Nannen Preis 2008 für Marcel Reich-Ranicki www.henri-nannen-preis.de

 
 
 

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