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Richard David Precht

Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens

Ein Essay

Originalausgabe

Hardcover mit Schutzumschlag, ca. 128 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31561-1
ca. € 18,00 [D] | € 18,50 [A] | CHF 25,90* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Goldmann

Dieser Titel erscheint am: 11. Mai 2020

Richard David  Precht - Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens
 
 
 

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ UND DER SINN DES LEBENS

Ein Essay

 
 

Während die drohende Klimakatastrophe und der Ressourcenverbrauch die Lebensgrundlagen unseres Planeten zerstören, machen sich Informatiker und Geschäftsleute daran, die Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz voranzutreiben. Ihr Ziel ist eine „Superintelligenz“, die alles das können soll, was Menschen auch können, nur um vielfaches »optimierter«. Ausgehend von einem völlig unzureichenden Menschenbild wollen sie ihren Maschinen eine Moral einprogrammieren.

Richard David Precht macht in seinem eindringlichen Essay deutlich, dass dies niemals gelingen kann – allein schon weil Moral grundsätzlich nicht programmierbar ist! Sie ist Ausdruck einer emotionalen Weltbeziehung, abhängig von irrationalen Wertungen und somit unberechenbar. Und wo die Anwälte der Künstlichen Intelligenz ihre Maschinen nach dem Kriterium des vermeintlich größten Glücks entscheiden lassen wollen, zeigt uns Precht, dass es im wirklichen Leben viel weniger um das Glück geht, als die Informatiker annehmen. Der wichtigste Wert menschlichen Lebens ist nicht Glück, sondern Sinn – und der ist weit mehr als die Summe von Glücksmomenten.

Precht plädiert deshalb für ein Verbot jeder so genannten »ethischen Programmierung« von Computern und Robotern und zeigt auf, welche Beziehung zur Welt uns Menschen ein Gefühl von Sinn gibt und welche nicht. Denn genau hierin liegt der Ausgangspunkt für ein gelingendes Leben und Zusammenleben im 21. Jahrhundert; einem Jahrhundert, in dem wir uns nicht den Maschinen angleichen, sondern erkennen, dass wir unser Schicksal mit Pflanzen und Tieren teilen – als Gegenpol zur Künstlichen Intelligenz!

 
 

Kurzvita

Richard David Precht, Philosoph, Publizist und Autor, wurde 1964 in Solingen geboren. Er promovierte 1994 an der Universität Köln und war fünf Jahre Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem kognitionspsychologischen Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Schulpädagogik. Im Jahr 2000 wurde er mit dem Publizistikpreis für Biomedizin ausgezeichnet. Mit seinem Philosophiebuch "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?", das viele Jahre auf der Sachbuch-Bestsellerliste stand, begeisterte er Leser wie Kritiker. Auch seine Bücher "Liebe. Ein unordentliches Gefühl", "Die Kunst, kein Egoist zu sein" und "Warum gibt es alles und nicht nichts?" waren große Bestsellererfolge. Als Honorarprofessor lehrt er Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg und an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin. Seit September 2012 moderiert er die ZDF-Philosophiesendung "Precht".

 
 

Titelübersicht

» Anna, die Schule und der liebe Gott
» Die Instrumente des Herrn Jørgensen
» Die Kosmonauten
» Die Kunst, kein Egoist zu sein
» Die Richard David Precht Box – Rüstzeug der Philosophie
» Erkenne dich selbst
» Erkenne die Welt
» Immer mehr ist immer weniger
» Jäger, Hirten, Kritiker
» Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens
» Lenin kam nur bis Lüdenscheid
» Liebe
» Mache die Welt
» Sei du selbst
» Tiere denken
» Warum gibt es alles und nicht nichts?
» Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

 
 
 
 

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