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Sei Shonagon

Kopfkissenbuch

Originaltitel: Makura-no-Soshi
Aus dem Japanischen von Michael Stein

Gebundenes Buch, 384 Seiten, 22,0 x 22,0 cm
Leinenband mit Goldprägung in einer Schmuckschatulle
ISBN: 978-3-7175-2398-7
€ 130,00 [D] | € 133,60 [A] | CHF 167,00* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Manesse

Erscheinungstermin: 12. Oktober 2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Sei Shonagon - Kopfkissenbuch
 
 
 

KOPFKISSENBUCH

 
 

Das bibliophile Klassiker-Ereignis

Diese auf 500 handnummerierte Exemplare beschränkte Luxusausgabe wird in einer Schmuckschatulle geliefert. Der Einband aus bedrucktem und foliengeprägtem Feinleinen, die farbige Fadenheftung und der Zweifarbdruck (Schmuckfarbe rot) auf Satinpapier machen diese Ausgabe zu einer bibliophilen Kostbarkeit.



Ein Bündel edlen Papiers diente Sei Shonagon vor tausend Jahren als Notizbuch. Ihm vertraute sie an, was ihr durch den Kopf ging, darunter Vertrauliches und Delikates aus den Privatgemächern des Kaiserpalasts. Ob sie geistreiche Zwiegespräche schildert, ein intimes Tête-à-Tête oder das Schwertlilienfest ausmalt – ihre Impressionen wirken wie mit dem Tuschepinsel hingetupfte Ewigkeitsbilder. Nie hat man eine Frau inspirierter über sich und ihre Welt plaudern hören!

Sei Shonagons «Telegramme» aus einer sagenhaften Hochkultur gewähren tiefe Einblicke in das Japan der Heian-Zeit wie auch ins Seelenleben der Verfasserin selbst. Ihr radikal subjektives Bekenntnisbuch, erstmals vollständig ins Deutsche übersetzt und dabei von aller falschen Süßlichkeit befreit, bezaubert durch seinen klaren, ungekünstelten Ton. Freizügig stellt hier eine kluge, selbstbewusste Frau Weltbewegendes neben scheinbar Banales, spricht über Mode oder Galanterie und entlarvt mit spitzer Feder das Intrigenspiel bei Hofe. Aus kritischer Halbdistanz zu den Mächtigen zeigt sie das Treiben einer müßiggängerischen Feudalkaste, die sich ihre Zeit mit Kalligraphie, Flötenspiel oder Fußball vertreibt. Und amüsiert erkennen wir heutigen Leser: Auch vor tausend Jahren gab es sie schon, die eitlen Parvenüs und Bonzen, Trendsetter und Stilikonen, Ästheten und Fashion-Victims.

 
 

Kurzvita

Sei Shônagon (ca. 966-nach 1010) stammte aus einer literarisch und wissenschaftlich hochbegabten Familie – ihr Vater war ein bekannter Dichter –, trat mit sechsundzwanzig Jahren in den Dienst der Kaiserin Sadako und verbrachte ein Jahrzehnt bis zu deren Tod im Hofdienst. In dieser Zeit schrieb sie ihre zauberhaften Aufzeichnungen nieder, mit denen sie japanische Weltliteratur begründete.

 
 

Titelübersicht

» Das Kopfkissenbuch einer Hofdame
» Kopfkissenbuch

 
 
 
 

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Manesse

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Fax: +49(89)4555-4115

 

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