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PRESSE Buchinfo

 

Anja Janotta

Die Trabbel-Drillinge - Heimweh-Blues und heiße Schokolade

Originalausgabe

Ab 10 Jahren
Hardcover, Pappband, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
Mit s/w-Vignetten
ISBN: 978-3-570-17536-1
€ 13,00 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: cbj Kinderbücher

Erscheinungstermin: 26. Februar 2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Anja  Janotta - Die Trabbel-Drillinge - Heimweh-Blues und heiße Schokolade
 
 
 

Gleich sein und doch einzigartig: DAS Thema der Pubertät

Klasse Dialoge, liebenswerte Charaktere, Situationskomik pur

»Die Autorin bringt Dinge wie Streitereien, Demütigungen und die erste Liebe witzig und amüsant rüber.«

Recklinghäuser Zeitung

 

Buchinhalt

Wie einzigartig kann ich sein, wenn es mich dreimal gibt? 1:200 Millionen – so hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es jemanden wie Franka gibt. Oder wie Vicky. Oder wie Bella. Die drei Zwölfjährigen sind eineiige Drillinge und Celebritys. Trotzdem könnten sie verschiedener nicht sein. Ja, sie bestehen sogar darauf, dass sie nicht gleich sind!

Als eine Klatsch-Reporterin einen bösen Artikel über die berühmten Trabbel-Drillinge veröf-fentlicht, flieht Mama Trablinburg mit ihnen aufs platte, öde Land. Dort will sie in einer bau-fälligen Villa ein Bio-Hotel eröffnen. Die Schwestern sind entsetzt: monatelang Baustelle, mieses WLAN, zu dritt im Doppelbett? Das muss ja Trabbel hoch drei und den schlimmsten Schwesternstreit aller Zeiten geben! Und zu allem Überfluss haben es sich ihre Mitschüler Mattis und Severin zur Aufgabe gemacht, die Trabbels aus dem Ort zu ekeln. Frankas wun-derköstlicher Trostkakao ist da bitter nötig!



Anja Janotta im Gespräch – das Buch, die Leser, Jungs- und Mädchenthemen

Wie kamen Sie zum Schreiben dieses Buches?

Als ich in die sechste Klasse gekommen bin – wie die Drillinge auch – zogen wir von Essen nach Saudi-Arabien. Mein Vater hat dort gearbeitet und meine Mutter und ich sind mitgegangen. Wir kamen nachts an und am nächsten Morgen, als ich die Vorhänge zurückschlug, sah ich nur ödes Wüstenland, soweit der Blick reichte. So einsam und verlassen wie ich damals fühlt sich auch Franka, als sie zum ersten Mal auf die tristen Stoppelfelder schaut. Sie hat aber Glück: Ich war ein Einzelkind und hatte keine zwei Schwestern, die mir bei meinem riesengroßen Heimweh beigestanden habe. Und es war mit über 40 Grad im Schatten eindeutig zu heiß für eine köstliche warme Trost-Schokolade!

Wie würden Sie Ihr Buch in einem Satz beschreiben?

Wenn eineiige Zwillinge schon eine ganz besondere Beziehung zueinander haben, ist die von Drillingen noch einmal inniger, noch einmal explosiver. Trabbel hoch drei sozusagen.

Welcher ist Ihr Lieblingscharakter im Buch und warum?

Oma Eleonore. Sie schert sich um keine Regeln, raucht heimlich, ist ziemlich trinkfest und hat den schrillsten Klamottengeschmack seit Rudolph Mooshammer. Wenn ich mal in Rente gehe – wäre sie mein absolutes Vorbild.

Woran würden Sie festmachen, dass Ihr Buch beim Leser ankommt – quasi seine „Mission“ erfüllt hat?

Ich habe ja „Hanni und Nanni“ wirklich, wirklich geliebt. Gerade als Einzelkind hätte ich so unendlich gern eine Schwester gehabt, die genauso tickt wie ich. Jetzt gibt es für die Leserinnen gleich drei moderne und gleichgesinnte Mitstreiterinnen – im wahrsten Sinne. Wenn die Leser nur die halbe (Mit-)Leidenschaft haben wie ich damals – dann können die Trabbels echt Kult werden. Ist es vermessen, sich den Kultstatus „Hanni und Nanni“ als Ziel zu setzen? Aber viel bescheidener sind die Trabbels ja eigentlich auch nicht …

Gibt es bestimmte Orte oder Ereignisse in Ihrem Leben, zu denen Ihr Buch einen besonderen Bezug hat?

Die Trabbels ziehen vom hippen Berliner Prenzlberg aufs platte, langweilige Land. Auch ich wohne in einem kleinen Dorf in Oberbayern und werde jeden Morgen um 6 Uhr von 120 Schlägen der Kirchturmuhr geweckt. Und auch hier gibt es jede Menge beißenden Dorfklatsch, schräge Persönlichkeiten und ab und an auch eine ordentliche Portion Gülle und Traktorenlärm. Nicht schlimm – denn unser idyllischer Mini-See, der quasi vor der Haustür liegt, macht das alles wieder wett.

Schreiben Sie unterschiedlich, wenn Sie für Jungs oder Mädchen schreiben?

Es wäre unehrlich, wenn ich hier Nein sagen würde, denn schließlich schreibt man ja auch für Kinder in einem bestimmten Alter, mit einem Problem wie eine Rechtschreibschwäche, für Nerds oder für Mädchen, die gern Freundschaftsgeschichten lesen. Insgesamt finde ich aber die jeweiligen Interessen und Absichten viel aussagekräftiger, um sich einen Leser oder eine Leserin genau vorzustellen. Der Trabbel-Drilling Vicky spielt leidenschaftlich gern Handy-Spiele wie „Cash of Clans“, versteht viel von Internettechnik und ist auch sonst eher forsch und draufgängerisch. Auch diese Leserinnen gibt es.

Gibt es Jungs- und Mädchen-Themen? Sollte es auch Nur-Jungs-Bücher und Nur-Mädchen-Bücher geben?

Auch hier, es wäre unehrlich zu sagen, es gäbe das nicht: Themen, die überwiegend Jungs und welche, die überwiegend Mädchen ansprechen. Ich glaube aber, dass Klischees niemanden wirklich ansprechen. Also rosa Prinzessinnen-Getüddel nur für die Mädchen und superlatives Technik-Gedaddel nur für die Jungs. Meine Tochter beispielsweise ist ein echt abgebrühter Fan von Actionkrimis wie „Bodyguard“. Umgekehrt, als ich ihr damals „Die Wilden Küken“ vorgelesen habe, saßen nach und nach immer mehr Jungs bei mir auf dem Sofa und hörten zu. Die Kids heute sind so individuell, dass ich eher nach Lesethemen unterscheiden würde denn nach Geschlecht.

 
 

Kurzvita

Anja Janotta, geboren 1970, verbrachte ihre Kindheit in Saudi Arabien und Algerien und wusste bereits früh, dass sie Kinderbuchautorin werden wollte. In München studierte sie zunächst Diplom-Journalistik und arbeitet heute als Online-Redakteurin. Seit ihre beiden Kinder Leser und Zuhörer geworden sind, hat sie ihren Traum verwirklicht und schreibt Kinderbücher. Anja Janotta lebt mit ihrer Familie an einem See in Oberbayern.

 
 

Titelübersicht

» Der Theoretikerclub
» Der Theoretikerclub und die Weltherrschaft
» Die Trabbel-Drillinge - Heimweh-Blues und heiße Schokolade
» Die Trabbel-Drillinge - Lämmer, Glamour, Macarons
» Linkslesemut oder Die Sache mit dem Versiebtlein
» Linkslesestärke oder Die Sache mit den Borten und Wuchstaben

 
 
 
 

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