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Hanns-Josef Ortheil

Das Kind, das nicht fragte

Roman

Originalausgabe

Hardcover mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-630-87302-2
€ 21,99 [D] | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erscheinungstermin: 19. November 2012
Dieser Titel ist lieferbar.

Hanns-Josef  Ortheil - Das Kind, das nicht fragte
 
 
 

DAS KIND, DAS NICHT FRAGTE

Roman

 

"Ein italienischer Liebestraum und ein wunderbares Mittel gegen deutsche Winterdepressionen."

Christel Freitag / NDR Kultur

 

An einem Frühlingstag im April landet Benjamin Merz mit dem Flugzeug in Catania. Merz ist Ethnologe, und er möchte die Lebensgewohnheiten der Menschen in Mandlica, einer kleinen Stadt an der Südküste Siziliens, erkunden. Er freut sich auf das Frage- und Antwortspiel, auf das er sich gründlich vorbereitet, damit er mit den Einheimischen ins Gespräch kommt. Allerdings muss er große Hemmungen überwinden, um diese Gespräche auch tatsächlich zu führen. Denn Benjamin Merz ist zwar ein kluger Ethnologe, aber ihm fällt es ungeheuer schwer, das zu tun, worauf seine ganze Arbeit aufbaut: Fragen zu stellen. Und das hat seinen Grund.
Aufgewachsen ist Benjamin Merz mit vier weitaus älteren Brüdern. Seine Kinderjahre verbrachte er in einer aufgezwungenen Spracharmut. Seine älteren Brüder gaben in der Familie den Ton an, und er als Nachkömmling war schon häufig alleine damit überfordert, zu verstehen, worüber gesprochen wurde. Selbst einfachste Verständnisfragen traute er sich dann nicht zu stellen, und später musste er sich das Fragen mühsam antrainieren. Dafür kann er aber ausgezeichnet zuhören. Und diese Fähigkeit macht ihn in Mandlica, der Stadt der Dolci, zu einem begehrten Gesprächspartner – insbesondere bei den Frauen. Sie beginnen ihm Familiengeheimnisse und verborgenste Liebeswünsche anzuvertrauen …
Mit dem Roman »Das Kind, das nicht fragte« schreibt Hanns-Josef Ortheil an dem großen autobiographischen Selbsterforschungsprojekt seiner Kinder- und Jugendjahre weiter. Nach »Die Erfindung des Lebens« und »Die Moselreise« setzt sich der Autor auch in diesem Roman mit dem großen Themenkomplex des Zusammenhangs von Verstummen und Sprechen, Fragen und Selbstfindung auseinander.

 
 

Kurzvita

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den beliebtesten und meistgelesenen deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

 
 

Titelübersicht

» Abschied von den Kriegsteilnehmern
» Agenten
» Blauer Weg
» Das Element des Elephanten
» Das Glück der Musik
» Das Kind, das nicht fragte
» Das Verlangen nach Liebe
» Der Stift und das Papier
» Der Typ ist da
» Der von den Löwen träumte
» Die Berlinreise
» Die Erfindung des Lebens
» Die geheimen Stunden der Nacht
» Die große Liebe
» Die Insel der Dolci
» Die Mittelmeerreise
» Die Moselreise
» Die Nacht des Don Juan
» Die weißen Inseln der Zeit
» Faustinas Küsse
» Fermer
» Glaubensmomente
» Glücksmomente
» Hecke
» Im Licht der Lagune
» Italienische Momente
» Lesehunger - Ein Bücher-Menu in 12 Gängen
» Liebesnähe
» Lo und Lu
» Mozart im Innern seiner Sprachen
» Musikmomente
» Rom, Villa Massimo
» Schwerenöter
» Was ich liebe - und was nicht
» Wie Romane entstehen

 
 
 
 

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