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PRESSE Buchinfo

 

Christian Meier

Das Gebot zu vergessen und die Unabweisbarkeit des Erinnerns

Vom öffentlichen Umgang mit schlimmer Vergangenheit

Hardcover mit Schutzumschlag, 160 Seiten, 12,0 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-88680-949-3
€ 14,95 [D] | € 15,40 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: Siedler

Erscheinungstermin: 14. Juni 2010
Dieser Titel ist lieferbar.

Christian  Meier - Das Gebot zu vergessen und die Unabweisbarkeit des Erinnerns
 
 
 

DAS GEBOT ZU VERGESSEN UND DIE UNABWEISBARKEIT DES ERINNERNS

Vom öffentlichen Umgang mit schlimmer Vergangenheit

 
 

Vom Nutzen und Nachteil des Vergessens

Ein zentraler Glaubenssatz unserer Zeit lautet: Um eine Vergangenheit zu »bewältigen«, muß man die Erinnerung an sie ständig wachhalten. Christian Meier, einer der bedeutendsten deutschen Historiker, stellt diese Geschichtsversessenheit in seinem brillanten Essay in Frage. Er weist nach, daß in früheren Zeiten nicht Erinnern, sondern Vergessen das Heilmittel war, mit einer schlimmen Vergangenheit fertigzuwerden.

Christian Meier ist die Weltgeschichte durchgegangen, um herauszufinden, was die Menschen früher taten, wenn sie nach Kriegen oder Bürgerkriegen Versöhnung suchten. Sein Befund ist ebenso erstaunlich wie einfach: Die Welt setzte seit den alten Griechen auf Vergessen.
Die deutschen Verbrechen der NS-Zeit aber konnten nicht vergessen werden. Die öffentliche Erinnerung an sie war und ist unabweisbar. Und bei allem Ungenügen: Die Auseinandersetzung damit hat sich gelohnt. Gilt also seitdem eine neue Regel? Wie ist etwa mit der Erinnerung an das Unrecht später gestürzter Diktaturen, zumal des SEDRegimes, umzugehen? Wäre vielleicht auch heute Vergessen eher angebracht als Erinnerung?

 
 

Kurzvita

Christian Meier ist einer der herausragenden Historiker und Intellektuellen Deutschlands. Er hat zahlreiche Werke zur Antike veröffentlicht, darunter die Bestseller „Caesar“ (1982), und „Athen“ (1993). Mit Büchern wie „Das Verschwinden der Gegenwart“ (2001) und „Von Athen bis Auschwitz“ (2002) hat er immer wieder auch aktuelle politische Debatten angestoßen.

 
 

Titelübersicht

» Athen
» Caesar
» Das Gebot zu vergessen und die Unabweisbarkeit des Erinnerns
» Der Historiker und der Zeitgenosse
» Kultur, um der Freiheit willen

 
 
 
 

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