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PRESSE Buchinfo

 

Claudia Praxmayer

Bienenkönigin

Originalausgabe

Ab 14 Jahren
Hardcover mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16533-1
€ 17,00 [D] | € 17,50 [A] | CHF 24,50* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis
Verlag: cbj Jugendbücher

Erscheinungstermin: 3. September 2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Claudia  Praxmayer - Bienenkönigin
 
 
 

Es geht nicht nur um Honig: Wenn sie stirbt, stirbst auch du!

Sinnlich und fesselnd zugleich – Ein Leseerlebnis wie inmitten eines Bienenschwarms

»Dieses Buch habe ich mit Vergnügen gelesen!«

Tina Gerhäusser - Der Tag Deutsche Welle TV

 

Buchinhalt

Mit ihrem Thriller Bienenkönigin sensibilisiert Biologin und Autorin Claudia Praxmayer für ein Problem unserer Zeit, das zwar schon bekannt, aber kaum differenziert gesehen und noch lange nicht gelöst ist. Honigliebhaber fürchten das Sterben der Nutzbiene, sehen aber kaum die viel größere Gefährdung der Wildbienen und das Insektensterben in Deutschland. Viele der über 500 deutschen Wildbienenarten sind vom Aussterben bedroht. Die Bestäubungsleistung einiger dieser Arten ist weit höher als die der Honigbiene. Die fleißigen Tiere sind mitnichten nur für die Süße in unseren Tassen verantwortlich. Unsere Umwelt, Nahrungskette und Ernährung sind von ihnen abhängig. Warum interessiert uns ihr Leiden so wenig? Weil wir Insekten nicht als fühlende Wesen wahrnehmen?

Praxmayers Protagonistin geht es da ganz anders: Mel hat eine unglaubliche Beziehung zu Bienen, sie lebt nicht nur mit ihnen, sie singt mit ihnen. In Erinnerung an ihre Großmutter Nana kann Mel eine Melodie zum Leben erwecken. Fliegt diese hinaus zu den Bienen, kommen und umschwärmen sie Mel zu Hunderten, umtanzen und liebkosen sie: „Samtene Insekten, die mir ihre Geheimnisse zuflüstern, mich trösten, mein Herz leicht werden lassen. Sie wissen immer genau, in welcher Stimmung ich mich befinde“. Doch diese Harmonie ist in Gefahr als Mel im Garten ihrer WG eine tödliche Miniatur-Drohne findet, die es offensichtlich auf ihre lebenden „Artgenossen“ abgesehen hat. Mel und ihre Freunde forschen nach. Bei ihren Ermittlungen erfahren sie nicht nur mehr über Bienen, sondern stoßen auch auf das Geheimnis der Roboter-Biene: Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.



Fragen an die Autorin

Welche Rolle spielen Bienen und andere Insekten in unserer Welt?
Eine enorm wichtige! Fehlen Insekten, wirkt sich das auf viele andere Tier- und Pflanzenarten und schließlich auch auf uns aus. Insekten sind die artenreichste Tiergruppe, sie kommen praktisch überall auf der Welt vor und haben eine zentrale Bedeutung für das Funktionieren vieler Ökosysteme. Bienen – also Wild- und Honigbienen – und viele andere Insekten sind für die Bestäubung von Pflanzen zuständig und damit für unsere Versorgung mit Lebensmittel wichtig. Andere Insekten wiederum fressen Blätter und Nadeln, verdauen und scheiden sie aus, wieder andere zerkleinern Totholz und machen es für Mikroorganismen verfügbar. Und natürlich dienen Insekten als Nahrung für viel Tiere wie z.B. Vögel, Fische, Eidechsen und Frösche.

Warum haben es Ihnen als Biologin gerade die Bienen so angetan?
Gute Frage, ich weiß es ehrlichgesagt nicht. Schon als Kind habe ich es geliebt, Bienen und Hummeln zu be-obachten. Ich fand es faszinierend, wenn sie mit ihren dicken Pollenhöschen von Blüte zu Blüte gesaust sind. Sie kamen mir so sanft und freundlich vor, ich mochte das Pelzige. Schätze, das war der Grundstein für alles.

Kennen Sie eine Bienenflüsterin?
Nicht persönlich – zumindest niemanden, der mit Bienen singt, wie meine Protagonistin Mel. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es Menschen gibt, die einen ganz besonderen „Draht“ zu Bienen haben.

Warum möchten Sie dieses Thema jungen Menschen näher bringen?
Für so wichtige Themen wie Natur und Umweltschutz sind meiner Erfahrung nach gerade junge Menschen sehr offen. Mir geht es darum, den Blick für die kleinen Dinge in unserer Welt zu schärfen und zu vermitteln, wie wichtig sie für uns sind – die Bienen, Hummeln und Insekten im Allgemeinen. Ich würde mich freuen, wenn die „Bienenkönigin“ die Leser dazu motiviert, noch etwas genauer hinzuschauen. Wer sitzt da eigentlich auf der Blüte? Was schwirrt durch unseren Garten? Und vielleicht ergreift die eine oder der andere ja sogar selbst kleine „Maßnahmen“, um den Bienen und Insekten zu helfen.

Nennen Sie uns drei Dinge, die jeder sofort zum Schutz der Bienen tun kann!

1. Wer einen eigenen Garten oder einen Balkon hat, kann dafür sorgen, dass den ganzen Sommer über etwas blüht, also „Bienenfutter“ zur Verfügung steht. Die Pflanzenwahl ist dabei wichtig, denn z.B. gefüllten Blüten oder züchterisch veränderte Sorten sind für Bienen oft nutzlos, da sie weder Pollen noch Nektar bieten.

2. Ich persönlich halte es in meinem Garten mit „unordentlich Gärtnern“: z.B. eine Ecke mit Wildblumen stehen lassen, Unkräutern Raum geben (sind für Bienen/Insekten oft wertvoller als so manche Zierpflanze), Kräuter ausblühen lassen, Holzstapel und Steinhaufen aufschichten, nicht alles immer sofort zurückschneiden etc.

3. Keine Pestizide benutzen!

4. Bienentränken aufstellen (flache Schüssel mit Wasser, Steinen, Moos und/oder Blüten).

(Okay, ich gebe zu, dass waren jetzt vier ;-)

 
 

Kurzvita

Claudia Praxmayer hat Biologie studiert. Sie arbeitet in München als selbstständige PR-Beraterin und Autorin. Sie hat bereits Ratgeber, Sachbücher und mittlerweile drei Romane veröffentlicht. Als aktives Mitglied des NABU Deutschland engagiert sie sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Bereich Artenschutz und setzt sich für bedrohte Tierarten ein. Mit der Bienenkönigin gibt sie ihr eindrucksvolles Debüt im Jugendbuch.

 
 
 
 
 

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