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Rufi Thorpe

Rufi Thorpe wuchs in Kalifornien auf und studierte in New York Literatur und Kreatives Schreiben. Ihr erster Roman »Ein Sommer in Corona del Mar« war nominiert für den International Dylan Thomas Prize und den Flaherty-Dunnan First Novel Prize. Rufi Thorpe lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Kalifornien.
Rufi Thorpe

© Nina Subin

 
 

 

 

"Ein Sommer in Corona del Mar" - Rufi Thorpe

Neuerscheinung am 13. März 2017

»Du musst mir einen Zeh brechen«, erklärte ich. Lorrie Ann und ich sonnten uns auf der winzigen umzäunten Terrasse meiner Mutter auf dünnen Handtüchern, die direkt auf den heißen, rissigen Steinplatten ausgebreitet waren. Wir hatten uns jeweils den Saft einer Plastikzitrone aus dem Supermarkt ins Haar gequetscht und hofften inständig, blonder zu werden, immer blonder, die Augen geschlossen gegen das grelle Licht der Sonne.
(Abstract – weiterlesen? Hier geht’s zur Leseprobe)

Rufi Thorpe erzählt in ihrem kraftvollen Debüt-Roman die Geschichte einer Jahrzehnte andauernden Freundschaft zwischen Mia und Lorrie Ann – zwei Mädchen, die gemeinsam aufwachsen im südkalifornischen Corona del Mar der frühen 90er Jahre und nach der High School Wege einschlagen, die – wie sie selbst – unterschiedlicher nicht sein könnten.
Die abgebrühte Mia kämpft sich mit ihren 15-Jahren gerade so durch – eine trinkende Mutter, schwanger als Teenager, und zwei jüngere Brüder, die nicht gerade Mias beste Seite zum Vorschein bringen – während Lorrie Ann – schön, warmherzig und im Kreise einer liebenden, umsorgenden Familie aufgewachsen – vom Leben nur so gesegnet zu sein scheint.

Doch mit einem tragischen Ereignis beginnt für Lorrie Ann eine Abwärtsspirale ins Unglück. Immer weiter driften mit der Zeit auch die Freundinnen auseinander und Mia beginnt zu realisieren, dass Sie unerschütterlich an ihre durchweg gute Freundin geglaubt hat, doch stimmt dieses Bild nicht länger mit der Realität überein: Wer ist diese Frau eigentlich, die sie schon seit Kindertagen zu kennen glaubt?

Ein atemberaubend ehrlicher Roman, der – Themen wie innige und zugleich herausfordernde Freundschaften zwischen Frauen, Mutterschaft und Fragen nach Recht und Unrecht, aber auch das Versagen der ‘Götter in Weiß‘ zur Sprache bringend - gleichzeitig schockiert und zutiefst berührt.

„‘The Girls From Corona del Mar‘ is a slim book that leaves a deep impression. Mia and Lorrie Ann are vivid and fully formed, and their stories provoke strong emotions that linger like lived memory. Thorpe is a gifted writer who depicts friendship with affection und brutality, rendering all its love and heartbreak in painstaking strokes.” – Steph Cha, Los Angeles Times

 
 
 
 
 
 
 

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