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Ole Thorstensen

Ole Thorstensen, geboren 1965, ist ausgebildeter Zimmermann und arbeitet seit über 25 Jahren im Baugewerbe. Sein Debüt "Tagebuch eines Zimmermanns" ist in Norwegen im Pelikanen Forlag erschienen, der von Karl Ove Knausgård gegründet wurde.
Ole Thorstensen

© Christina Ottoson Øygarden

 
 

 

 

Wo gehobelt wird, fallen Spähne

"Tagebuch eines Zimmermanns" - Ole Thorstensen

Dies ist ein Buch über harte Arbeit und Identität, über das Zusammenwirken verschiedener Akteure an einem gemeinsamen Bau-Projekt, den Stolz auf fachmännische Handwerksarbeit und darüber, was es heißt, Dinge mit den eigenen Händen zu erschaffen in einer am Konsum orientierten Welt.

Ole Thorstensen ist Zimmermann. Sein Projekt ist der Ausbau des Dachbodens in einem Osloer Mehrfamilienhaus. Auf liebevolle und genauso handfeste Art erzählt er von der abenteuerlichen Entstehung eines Gesamtkunstwerks.
Schritt für Schritt, beginnend mit dem ersten Anruf des Kunden zeigt er, wie das Produkt langsam Gestalt annimmt. Doch bis zum bezugsfertigen neuen Wohnraum ist es kein Spaziergang. Dabei gibt der Profi Thorstensen persönliche Einblicke in das Erstellen eines Kostenvoranschlags, die nicht immer glattlaufenden Verhandlungen mit Bauingenieuren und Architekten, in die Zusammenarbeit mit bewährten Kollegen vom Maler, Verputzer, Installateur bis zum Elektriker und in den Umgang mit Materialien.

Zum empfundenen Glück des Gelingens gehören während des Prozesses für jeden Handwerker, der seinen Job gut machen möchte, jedoch unweigerlich auch der nervenkostende Teufel im Detail, auch Blut, Schweiß und Frustration bis zum erlösenden finalen Nagel.

Als Zimmermannsmeister mit 30 Jahren Berufserfahrung verleiht Thorstensen den Handwerkern, die tagein, tagaus unsere Wohnräume und Stadtlandschaften bauen, eine nachdenkliche, selbstreflektierende Stimme. Er thematisiert auch die Kluft zwischen erfahrenen Facharbeitern und den akademischen Köpfen an Bauprojekten. Diese Lücke zeigt sich häufig in der Kommunikation und in einem abweichenden Verständnis von essentiellen Sachverhalten auf beiden Seiten.

„Tagebuch eines Zimmermanns“ ist eine Hommage an das handwerkliche Arbeiten.

„Ein Buch über die Freude daran, wie etwas an Gestalt gewinnt. Und über das Gefühl, etwas von sich selbst zu hinterlassen.“ Klassenkampen

 

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