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Karl Valentin

Karl Valentin, eigentlich Valentin Fey, wurde 1882 in München geboren. Erstes, mit Möbel- und Sargschreinerei verdientes Geld gab er für erfolglose Tourneen seines selbstgebastelten Orchestrions aus. 1907 gelang ihm mit einem Stegreifsolo der Durchbruch. Ab 1911 wurde Liesl Karlstadt seine unerlässliche Partnerin. Es folgten gemeinsame Auftritte in Berlin, Zürich, Wien bis zum Verbot durch die Nazis. Nach 1945 konnte Karl Valentin nie mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen. Er starb am Rosenmontag 1948. Bertolt Brecht hielt ihn für einen "durchaus komplizierten, blutigen Witz". Kurt Tucholsky bewunderte "seinen Höllentanz der Vernunft um beide Pole des Irrsinns". Inzwischen ist Karl Valentin auch von der Literaturwissenschaft als einer der bedeutendsten Vertreter der literarischen Moderne anerkannt. Seine vertrackten Irrläufe werden heute in einem Atemzug mit dem absurden Theater Becketts und Ionescos genannt.
 

 

 

29.08.2012Pressemitteilung

 

Ein Ehren-Stern für Karl Valentin – ab 03.09.12 ist er auf dem „Boulevard der Stars“ verewigt, dem Berliner Pendant zu Hollywoods "Walk of Fame".

Karl Valentin wird als Schauspieler, Regisseur und Autor geehrt – wir freuen uns, dass man auch außerhalb Bayerns diesen einzigartigen Künstler würdigt.

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04.06.2012Pressemitteilung

 

Einer der Urväter der Komik, der unverwechselbare Karl Valentin wäre am 4. Juni 130 Jahre alt geworden.

Zeitlos brillant zeigen er und Liesl Karlstadt sich auf unserer O-Ton-Edition Im Besonderen

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